Lagerumschlag: Definition und Berechnung

Der Lagerumschlag ist, wie oft der Bestand in einem Zeitraum vollständig verkauft und ersetzt wird — je höher der Umschlag, desto weniger gebundenes Kapital und desto geringer das Risiko von Ablaufverlusten.

So berechnet man ihn

Umschlag = Wareneinsatz des Zeitraums ÷ durchschnittlicher Bestand. Hoher Umschlag heißt, Zutaten kommen und gehen schnell; niedriger heißt gebundenes Geld und Verlustrisiko, besonders bei Verderblichem.

  • Umschlag = Wareneinsatz ÷ Durchschnittsbestand
  • Hoch = weniger gebundenes Kapital
  • Niedrig = Ablauf-/Verlustrisiko

So verbessert man den Umschlag

Kaufe in nachfragegerechten Mengen, nutze FIFO/FEFO und verfolge Artikel mit niedrigem Umschlag im Lagerbericht. Weniger toter Bestand verbessert Cashflow und Wareneinsatz.

FAQ

Was ist der ideale Lagerumschlag?

Hängt vom Artikel ab: Verderbliches braucht hohen Umschlag (Tage); Trockenware toleriert weniger. Wichtig ist, toten Bestand und Verluste zu vermeiden.

Beeinflusst der Lagerumschlag den Wareneinsatz?

Ja: Niedriger Umschlag erhöht Ablaufverluste und damit den Wareneinsatz. Guter Umschlag senkt Verschwendung.